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Was gibt es Neues aus dem Sudkessel?

Erlebte Biervielfalt
Neuer Brauereiwanderweg mit Biertaufe eröffnet

Memmelsdorf "Dieses Bier riecht phantastisch!" Strullendorfs Bürgermeister Andreas Schwarz staunte nicht schlecht, als er die neue "Frankenweiße" probierte. Das aromatische Bier aus der Brauerei Drei Kronen wurde anlässlich der Eröffnung des neuen 13-Brauereien-Weges der Gemeinden Memmelsdorf, Litzendorf und Strullendorf getauft. Die Bürgermeister der drei Gemeinden starteten am vergangenen Samstag gemeinsam mit ihren 13 Brauern und weiteren Bierfreunden zur ersten Wanderung auf der neuen Strecke.

Strullendorfs Bürgermeister Andreas Schwarz ist begeistert:
"Die Frankenweiße richt phantastisch, hat ein tolles Bukett."

"Mit diesem Weg zeigen wir, dass es bei uns in der Region einfach stimmt: Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis, bierige Vielfalt und herzensgute Menschen." So leitete der Memmelsdorfer Bürgermeister Johann Bäuerlein die kleine Feier ein, zu der er und seine Kollegen Andreas Schwarz (Strullendorf) und Wolfgang Möhrlein (Litzendorf) in die Memmelsdorfer Brauerei Drei Kronen eingeladen hatten. Gemeinsam mit den 13 Brauern ihrer Ortschaften hieß es erst einmal "Anstoßen auf den neuen Wanderweg", den sie anschließend auch gemeinsam begingen. In der Feinschmeckerbrauerei hatten Hans Ludwig und Isabella Straub zuvor für diesen Anlass die "Frankenweiße" eingebraut, ein sommerliches Weizenbier, das nun getauft wurde.


Bamberger Bier-Dreifaltigkeit (v.l.n.r.): Tourismus-Chef Andreas Christel,
Brauer Hans Ludwig Straub und Biersommelier Hans Wächtler
.

Als Paten wählte Straub Hans Wächtler von der Deutschen Bierakademie aus Bamberg. Der 51jährige Braumeister und Biersommelier schritt auch gleich zur Tat und beschrieb das frisch angestochene Bier: "Uns empfängt ein Geruch von reifer Banane und einem Hauch Erdbeere. Im Antrunk ist das Bier sehr erfrischend mit einem leichten Mundgefühl, das sich im Abgang mit karamalligen Noten mischt. Nun folgt eine angenehm trockene Bittere, die zum Weitertrinken anregt." Brauer Straub und die anwesende Biergemeinde waren nicht nur angetan von den Worten des Bierpaten, sondern machten sich auch gleich an die persönliche Verkostung, musikalisch begleitet von den Steinfelder Musikanten, die ebenfalls zur Biertaufe gekommen waren.


Der Memmelsdorfer Bürgermeister Johann Bäuerlein eröffnete die
Veranstaltung, die von den Steinfelder Musikanten musikalisch
untermalt wurde.


Kollege Georg Höhn vom Brauereigasthof nebenan gab das höchste Lob eines Franken zum Besten: "Des Bier passt scho!" Neben ihm stand der Bamberger Tourismus-Chef Andreas Christel, der sich über Bier und Wanderweg gleichermaßen freute: "Ich finde das super! Das Thema Bier wird frisch aufbereitet. Es ist ein weiterer, wichtiger und richtiger Schritt, um Bier qualitätvoll vielen Menschen zugänglich zu machen." Passend zum Bier servierten Lieselotte Straub und ihr Team fränkische Bratwürste mit Sauerkraut, innovativ angerichtet als Häppchen in kleinen Gläsern. Frisch gestärkt ging es anschließend los - in einen bereitstehenden Bus, der alle zum nächsten Punkt der Brauereiwanderung brachte.


Hans Ludwig Straub begrüßte die Gäste in seiner Brauerei,
der ersten Station des 13-Brauereien-Weges.


Bierpate Hans Wächtler von der Deutschen Bierakademie präsentierte
die "Frankenweiße".



Das schmeckt (v.l.n.r.): Küchenchef Lorenz Straub, Bierpate Hans
Wächtler und Brauer Georg Höhn.



Lieselotte Straub präsentiert ihre Bratwurstkreation.


Der Memmelsdorfer Bürgermeister Johann Bäuerlein ist sonst
kein Biertrinker, aber "die Frankenweiße schmeckt!"



Bierpate Hans Wächtler und Biervater Hans Ludwig Straub genießen
Frankenweiße und Bratwürste.



Auch die Musiker werden belohnt: Eine frisch gezapfte
Frankenweiße für jeden.



Bürgermeister, Brauer und Tourismuschef Andreas Christel (3.v.r.)
genießen die Frankenweiße und freuen sich auf die anstehende
Wanderung.



Die Bierprozession macht sich auf den Weg.


Als letzter steigt Brauer Hans Ludwig Straub in den Bus, der die
Biergemeinde zur nächsten Station transportiert.


Fastenbier

- ab 5. März 2014 "am Hahn" - 

Das Fastenbier ist ein historisch begründetes Spezialbier, das seine Herkunft den Klöstern verdankt.

Der älteste Klosterbauplan von St. Gallen enthielt bereits im 9. Jahrhundert eine Braustätte.

In der Fastenzeit durfte man nur einmal am Tag feste Nahrung zu sich nehmen. Deshalb wurde zum Aschermittwoch ein spezielles, stärkeres Bier gebraut.

Je nach sozialem Status des Mönchs durfte er dann zwischen einem und vier Litern am Tag trinken.

Es wurde überliefert, dass ein eifriger Mitbruder dieses Treiben anprangerte und einen Brief nach Rom schickte. Die Herren in Rom – heute noch extrem weinlastig – schrieben zurück, man kenne dies Getränk nicht und möge eine Probe schicken.

Also füllte man ein Fässchen ab und schickte es auf die lange Reise. Man kann sich vorstellen in welchem Zustand das Bier ankamJ

Die Antwort aus Rom lautete sinngemäß:

„Es bestehen keine Bedenken gegen die Verwendung. Im Gegenteil, dieses Gebräu zu trinken ist ein besonderes Fastenopfer.

 

Unser Fastenbier hat eine gold leuchtende Farbe die an Lärchenholz erinnert. Das fruchtig frische Aroma nach Ananas, wird begleitet von einer Karamell- Bisquitnote. . Der Antrunk wird von Kohlensäure dominiert, die sich leicht moussierend auf die Zunge legt. Danach entwickelt sich der malzige vollmundige Körper. Eine  leichte lang anhaltende Bitterkeit lädt zum Weitertrinken ein.

Ein Bier, nicht nur für Zölibatisten.

 

Alkoholgehalt: 4,9%
 
 
0,5l   2,80 €
 
0,3l   2,00 €

 - oder als Versucherla -
0,1l   1,20 €

 
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